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Ulla Ihnen: Nur ein erster Schritt: Wanderschäfer können ab heute Fördergelder beantragen

Die für Ernährung und Landwirtschaft zuständige Haushaltspolitikerin Ulla Ihnen, MdB (FDP), erklärt: 

„Die Rückkehr des Wolfs in das Bundesgebiet stellt die Landwirtschaft und die Weidetierhaltung vor besondere Herausforderungen. Doch keine Branche ist von dieser Tatsache so sehr betroffen wie die Wanderschäferei, die gerade auch in vielen Regionen Niedersachsens den Erhalt der Heiden oder die Pflege der Deiche an den Küsten sicherstellt.

Dabei ist das Bundesprogramm „Wolf“, welches im letzten Haushaltsverfahren auch mit den Stimmen der Freien Demokraten beschlossen wurde, nur ein erster Schritt für den Erhalt der Wanderschäferei. Die betroffenen Betriebe brauchen langfristig Sicherheit für die Ausübung ihrer Tätigkeit.

Dazu gehört vor allem, dass sich die Bundesregierung zu einem konsequenten Umgang mit Problemwölfen durchringt. Der Wolf sollte ins Jagdrecht aufgenommen werden und ein umfassendes Monitoring der Wolfspopulationen etabliert werden. Wir Freien Demokraten haben hierzu im Juni einen Gesetzentwurf vorgelegt. Wir möchten, dass in Zukunft schon gehandelt werden kann, bevor den Wanderschäfern größere Schäden entstehen.“

Hintergrund: Seit heute können betroffene Wanderschäfer im Rahmen des Bundesprogramms „Wolf“ Fördergelder für den präventiven Herdenschutz beantragen. Hierfür stehen im Bundeshaushalt 1,05 Mio. € zur Verfügung.

 

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